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Spind und Spinde

Spinde und Wertfachschränke können in verschiedene Gruppen unterteilt werden. Unterschiede bei Spindschränken gibt es im Preis, im Material und in Qualität und Einsatzbereichen. Möchte man einen Spind für Feuchträume, wie Schwimmbäder, Duschen oder Saunas, sollte man einen Spind mit Vollkernplatten (HPL) verwenden, da sie robust und wasserresistent sind. Dazu tragen auch die Aluminiumprofile bei, in die die Vollkernplatten der Aluminiumprofile eingefasst sind. Da die Qualität sehr gut sein muss, ist ein solcher Spind sehr hochpreisig. Einen Spind aus Holzwerkstoff setzt man bevorzugt für den Objektbereich ein. Zu diesen trockenen Räumen gehören Büros, Hotels, Wellness-, Fitness oder Medizinbereiche. Der Holzwerkstoff des Spinds ist melaninharzbeschichtet und im Frontbereich optional mit Echtholzfurnier lieferbar. Damit erfüllt der Spindschrank auch repräsentative Eigenschaften. Als Spind für Industrie und Gewerbe wird meistens aufgrund der Wirtschaftlichkeit ein Stahlspind gewählt. Manchmal erfordern Berufsspezifikationen und Hygienevorschriften einen Spind mit Trennwand für Straßen- und Arbeitskleidung. Diese Spinde haben eine Trennwand im Spind oder getrennte Abteile. Besonders bei der Lebensmittelverarbeitung wird ein solcher Spind, der häufig aus Stahl, Holz oder HPL hergestellt wird, gefordert und eingesetzt. Ein Spind für den Rettungsdienst hat ein Achsmaß von 40 oder 50 cm, einen Helmhalter auf dem Schrankdach und optional darunter eine Wertfachtür mit Einwurfschlitz.. Oft hat ein solcher Spind keine Tür, sondern der Bereich für die Kleidung bleibt offen, damit der Spind optimal belüftet wird und kein Zeitverlust beim Umkleiden entsteht. Natürlich ist eine Tür für den Spind optional erhältlich.